Bei den Studentenwohnungen gilt es, einige Besonderheiten zu beachten. In Städten mit großen Universitäten oder gleich mehreren Hochschulen sind sie meistens stark nachgefragt. Das bedeutet, dass man möglichst zeitig mit der Suche nach einer Studentenwohnung beginnen sollte. Besonders für denjenigen, der Bafög bezieht, sollte sie bezahlbar sein, was meistens dazu führt, dass sich die lernwilligen jungen Menschen in einer WG einmieten, wo man nicht nur günstige Mieten, sondern auch gleich noch ein wenig Gesellschaft hat und sich auch in die anfallenden Arbeiten im Haushalt und die Erledigung der Hausordnung hinein teilen kann.




Was eignet sich als Studentenwohnung?

Besonders begehrt als Studentenwohnungen sind die kleinen Appartements, die mit einer offenen Küche nach amerikanischem Vorbild ausgestattet sind. Durch den nur halbhohen Küchentresen wirkt der gesamte Raum größer. Außerdem sind sie meist bereits mit einer Einbauküche ausgestattet, so dass man sich zumindest an dieser Stelle die Kosten für die Anschaffung von eigenen Möbeln sparen kann. Außerdem rangieren die Einliegerwohnungen auf der Liste der stark nachgefragten Studentenwohnung an vorderer Stelle. Das kommt aber meistens von den Eltern, die den oft damit verbundenen Familienanschluss an den Hauseigentümer sehr begrüßen. Gegen ein kleines Entgelt sind viele Vermieter sogar bereit, die Wäsche und die Reinigung der Studentenwohnungen mit zu übernehmen.




Mietvertrag für die Studentenwohnungen

Von einem Zeitmietvertrag für die Studentenwohnung ist dringend abzuraten. Ein so genannter BGB-Mietvertrag mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist ist die deutlich bessere Wahl. So hat man die Chance, sich zu jedem Semester neu entscheiden zu können, an welcher Universität man sein Studium fortsetzen möchte. Bei der WG als Studentenwohnung sollte man sich nach einem Vermieter umschauen, der bereit ist, jedem WG Mietglied einen separaten Mietvertrag zu geben. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn staatliche Zuschüsse zum Lebensunterhalt beantragt werden müssen. Leider tun dies viele Vermieter nicht, weil der Sammelmietvertrag für die Studentenwohnungen auf Grund der gemeinschaftlichen Haftung für die Miete für sie die größere Sicherheit bietet.