Manchmal kommt es im Rahmen eines Umzugs dazu, dass gewisse Dinge schieflaufen oder erst verspätet umgesetzt werden. Grund hierfür ist eine mangelnde Übersicht über die notwendigen Vorbereitungen. Weil ein Umzug ein umfassendes Projekt ist, das mehrere Pflichten und Anforderungen mit sich bringt, empfiehlt es sich, möglichst früh einen genauen Überblick über die notwendigen Arbeitsschritte zu haben.

Umzugsservice – notwendig oder nicht?

Es besteht grundsätzlich die Wahl zwischen einer eigenen Durchführung des Umzugs und der Beauftragung eines professionellen Dienstleisters, also eines Umzugsservices. Ob ein Umzug in Eigenregie durchführbar ist und alles mitgenommen werden kann, was notwendig ist, hängt von der Verfügbarkeit der folgenden Ressourcen ab:

  • Transportfahrzeug
  • Helfer (insbesondere beim Transport schwerer Gegenstände unabdingbar)
  • Ausstattung (z. B. Klaviergurte, Treppensteiger)
  • Schutz für transportierte Güter (z. B. Folien, Decken, Kissen)

Oft sind es bereits einzelne Stücke, die eine Durchführung des Umzugs durch einen Umzugsservice zur Notwendigkeit machen. Der fachgerechte und sichere Transport eines Klaviers beispielsweise kann kaum ohne kräftige Personen, professionelle Ausrüstung und die korrekte Technik erfolgen. Auch mit Einbauküchen und anderen wertvollen sowie schweren Gütern muss vorsichtig umgegangen werden.

Den idealen Umzugsservice zu finden, fällt aufgrund der lokalen Ergebnisse bei standortbezogenen Suchen durch Google einfach aus. Durch einen Preisvergleich bei verschiedenen Anbietern wird der Umzugsservice mit dem lukrativsten Angebot ausfindig gemacht. Alternativ können Sie auf eine eigene Recherche verzichten und auf Bewährtes zurückgreifen: die Profis der Umzugsservice Zürich GmbH beispielsweise sind Spezialisten mit umfassender Ausstattung und unterstützen bei Umzügen jedweder Größenordnung. Es ist angeraten, sich möglichst frühzeitig um einen Termin bei einem renommierten Umzugsservice zu bemühen.

Wahrnehmung von Pflichten

Umziehende haben gewisse Pflichten. Zu diesen gehört unter mietrechtlichen Gesichtspunkten die Übernahme von Renovierungspflichten in der alten Wohnung. Tatsache ist, dass die meisten vertraglich verankerten Renovierungspflichten unwirksam sind. Mieter müssen, bevor sie ausziehen, lediglich die folgenden Dinge beachten:

  • Entfernung und Mitnahme sämtlicher veranlassten Einbauten
  • Besteht der Vermieter darauf, muss auch der individuell verlegte Boden entfernt und in den Zustand vor Bezug der Wohnung versetzt werden
  • Kleinere Schönheitsreparaturen durchführen, die die zugefügten „Schäden“ während der Nutzungszeit wieder beseitigen
  • Wände in einem neutralen Farbton hinterlassen

Neben den mietrechtlichen Pflichten, die alles in allem gering ausfallen, müssen Mieter alle bisherigen Vertragspartner und sonstigen relevanten Akteure, die die aktuelle Anschrift des Mieters benötigen, über den Adresswechsel informieren. Hierzu gehören u. a. die Versicherungen, die staatlichen Behörden, der Arbeitgeber, die Strom- und Gasanbieter sowie weitere individuelle Personen, Institutionen und/oder Unternehmen.

Alles auf Vordermann bringen – Zeit und Geduld sind wichtig!

Ein Umzug in eine neue Wohnung ist gezwungenermaßen damit verbunden, Ordnung zu schaffen. All die Gegenstände, die sich über die Nutzungszeit in der alten Wohnung angesammelt haben, müssen verpackt werden. Im Zuge des Packens eröffnet sich die Möglichkeit, auszumisten. Unbrauchbare, kaputte oder unerwünschte Gegenstände werden entsorgt. Unter Umständen lässt sich über den Verkauf dieser Gegenstände Geld verdienen. Dies kann online auf Handelsplattformen, auf Flohmärkten oder auf beiden Wegen erfolgen. So werden die Kosten des Umzugs gesenkt. Als Alternative zum Verkauf ist das Verschenken der Gegenstände eine Option. Kleidung kann in der Kleiderbox entsorgt werden.

Bevor die neue Immobilie bezogen wird, sollten die gewünschten Änderungen vorgenommen werden. Gestrichene Wände oder neu verlegte Böden in der neuen Wohnung werden am besten einige Tage ruhen gelassen, ehe der Einzug erfolgt. Bei Einzug sollte sichergestellt sein, dass die Zeit ausreicht, um alle Gegenstände einzupacken und zu sortieren. Dies erfordert Geduld. Im Idealfall nehmen sich Umziehende Urlaub für die Zeit des Umzugs.

Was besonders früh erfolgen muss…

Besonders früh muss der DSL-Anbieter über den Umzug informiert werden. Das Internet ist in heutigen Zeiten nahezu unverzichtbar. Es kann bis zu drei Monate dauern, bis der DSL-Anbieter die Internetverbindung in der neuen Wohnung freischaltet. Zudem benötigen individuell konfigurierte Möbel ab Zeitpunkt der Konfiguration bis zur Fertigstellung sowie Lieferung meistens um die drei Monate Lieferzeit. Zudem sollte vor dem eigentlichen Umzug eine Checkliste ausgearbeitet werden, die anschließend Schritt für Schritt abgearbeitet werden kann.

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