Wenn man sich heute zur Gattung Großfamilie zählt, dann ist es häufig schwer, eine Wohnung mieten zu können. Auch wenn man ein Haus mieten möchte, stößt man oft auf eine ablehnende Haltung der Vermieter und Eigentümer. Deshalb bleibt als letzter Weg zum höchstmöglichen Wohnkomfort meistens nur das Haus Kaufen. Dabei sollte man sich vorher ganz genau überlegen, welche Größe man benötigt. Die Empfehlungen von Pädagogen und Kinderpsychologen gehen dahin, dass auch gleich geschlechtliche Geschwister spätestens ab dem 12. Lebensjahr ein eigenes Zimmer bekommen sollen.




Aus Kostengründen werden beim Hauskauf durch die Großfamilien die so genannten Ausbauhäuser bevorzugt. Hier kann der verfügbare Platz Stück für Stück durch einen Ausbau des Untergeschosses und des Dachgeschosses zu Wohnzwecken vergrößert werden. Der Vorteil dieser Ausbauhäuser liegt darin, dass man nicht gleich beim Haus Kaufen die komplette Investitionssumme zur Verfügung haben muss, sondern die Kosten für den Ausbau nach und nach über mehrere Jahre hinweg anfallen. Hinzu kommt, dass man in diesen Ausbauhäusern sehr viel in Eigenregie ausbauen kann, und dadurch noch einmal zusätzlich Kosten spart.




Dabei steht aber auch die Frage, was man mit den überzähligen Wohnbereichen macht, wenn die Kids später einmal ausgezogen sind. Der beste Weg ist es, beim Ausbau nach dem Haus kaufen gleich im Dachgeschoss und im Untergeschoss eine separate Sanitärzelle sowie eine Kochgelegenheit mit einzuplanen. Dann hat man später nämlich die Möglichkeit, diese Bereiche als Studentenwohnungen oder als Ferienwohnungen vermieten zu können. Die Einnahmen aus solchen Wohnungen können zum Abtragen der Bau- und Kaufkredite oder alternativ als private Altersvorsorge eingesetzt werden.