Es ist heute gleichgültig, ob man sich ein Haus kaufen oder ein Haus selbst bauen möchte. – An den künftigen Energieverbrauch, die Heizkosten und die allgemeinen Betriebskosten sollte immer gedacht werden. Dafür sorgen allein schon die steigenden Preise für den Strombezug und die Lieferung von Heizöl und Heizgas. Der Januar 2013 beschert bei den Strompreisen allein durch die Erhöhung der Umlage aus dem Gesetz über die Nutzung der erneuerbaren Energien einen Kostenzuwachs von zwei Cent pro Kilowattstunde.




Wer sich ein Haus kaufen will, sollte deshalb gleich danach schauen, wo sich Möglichkeiten nutzen lassen, Energie selbst produzieren zu können. Ein Beispiel dafür ist die Solaranlage. Mit einer solchen kann nicht nur elektrischer Strom über Photovoltaik-Module, sondern auch Wärme über solarthermische Module gewonnen werden. Was aber tun, wenn man sich ein Haus kaufen will, wo die Ausrichtung und die Neigung des Dachs nicht die optimalen Werte für die Installation einer klassischen Solaranlage mitbringen?




Dann kann neue Technik aus Thüringen für Abhilfe sorgen. Sie trägt den Namen Janus-Module. Dabei handelt es sich um spezielle Photovoltaik-Module, die senkrecht aufgestellt werden können. Sie nutzen einfallendes Licht auf der Vorder- und der Rückseite und bieten dadurch eine erheblich höhere Ausbeute als die klassischen einseitigen Module einer Solaranlage. Die Janus-Module können doppelt funktionell zum Beispiel als Energielieferanten und als Sichtschutzwände an einer Terrasse dienen. Auch als Wind- und Sichtschutz um einen Pool herum könnten sie nach dem Haus Kaufen aufgestellt werden. Damit sind nicht mehr länger nur die Bedingungen des Dachs, sondern auch die Größe und der Zuschnitt des Gartens für die Nutzung der Solartechnik interessant.