Mit den Umzugsvorbereitungen beginnen die meisten Menschen erst dann, wenn die Wohnungssuche erfolgreich abgeschlossen ist. Das ist der falsche Weg, weil man sich damit in der „akuten Phase“ eines Umzugs mehr Stress macht, als eigentlich dafür notwendig wäre. Viele Dinge kann man nämlich schon zu einem Zeitpunkt erledigen, zu dem man noch nicht genau weiß, welche Wohnung man mieten wird.



Umzug -aber richtig

Dazu gehört auf jeden Fall die gründliche Entrümpelung. Es gibt heute keinen Haushalt, in dem sich keine Dinge finden, die schon viele Jahre nicht in Benutzung waren, und bei denen es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass man sie auch niemals wieder benutzen wird. Sie könnten schon während der Zeit der Wohnungssuche zu Geld gemacht werden, was man dann wiederum zur Deckung der Umzugskosten verwenden kann. Selbst ältere Elektrogeräte können noch verkauft werden. Vor allem Studenten freuen sich, wenn sie einen funktionsfähigen Kühlschrank oder eine gebrauchstaugliche Waschmaschine für ein „Handgeld“ bekommen.

Möbel beim Umzug spenden

Wer beim Wohnung Mieten weiß, dass er einige Möbel nicht mitnehmen kann oder möchte, der muss sich ebenfalls nicht in den Sperrmüll werfen, wenn sie noch in Ordnung sind. Einen Kleiderschrank kann man noch gut für 30 bis 50 Euro verkaufen, indem man einfach einen Zettel mit dem Angebot und der Telefonnummer an die Servicepinnwand eines Supermarktes hängt. Dann sind die Käufer oftmals sogar bereit, den Schrank selbst an Ort und Stelle zu zerlegen. Das gilt auch dann, wenn man nach der erfolgreichen Wohnungssuche Teile seines nicht mehr benötigten Mobiliars an den Fundus eines gemeinnützigen Trägers geben möchte. Die Palette der möglichen Ansprechpartner reich hier von der Caritas bis hin zum DRK, wo auch Haushaltswäsche und Geschirr gern genommen werden.